„es fährt ein Zug nach nirgendwo“

von Oliver Ferch

Vernissage am 19.10.2017

18 – 22:00

AUSSTELLUNGSDAUER
20. Oktober bis 3. November 2017

 

 

Das Werk ist in konzeptionell und stilistisch abgeschlossene Serien gegliedert .

Miteinander kombiniert sind Malerei und Fotoarbeiten .

Die Ausstellung setzt sich aus gemalten Werken der Serie „es fährt ein Zug nach nirgendwo“ (2014)

und Fotoarbeiten aus „endlich angekommen“ des Jahres 2016 zusammen .

Ja ,…“angekommen“ !?

Geigen schluchzen, Hörner triumphieren zum Klang dieses sehnsuchtsvollen Wortes . In Dur, in Moll oder Kakophonie, das muß sich erst noch zeigen .

Der Mensch strebt in der Regel danach, im Leben irgendwo anzukommen  –

nennen wir`s Bestimmung, Sinn des Lebens, Seelenheil …

Ein solcher Ort oder Zustand, bleibt jedoch für viele unerreichbar . Im Gegenteil, der Weg

dorthin ist doch oft sehr beschwerlich, und Widerstände (äußere und innere) scheinen mitunter

unüberwindbar . Manche „Seele“ nimmt den falschen Abzweig. Und dann vielleicht sogar ein zweites Mal – oder ein drittes Mal – und gerät schließlich in eine Sackgasse .Vielfältig sind dabei die Schicksale und Gründe und die damit verbundene Gefühls- oder Leidensintensität .