Anita Zimmermann

Ablauf in Jahren

2015 Anerkennungspreis der Stadt St. Gallen für den Geilen Block
Licht- und Zeicheninstallation im Foyer, Rathaus SG
Residenzatelier der Stadt St.Gallen
Geiler Block, ein Projekt von Leila Bock, SG
Zeichnen(at)Work während der Kulturlandsgemeinde, AR
Zeichnung (Gruppe) im Kreuzbergpavillon, Berlin
2014 Zeichnung, On Order, Gross-Installation über 2 Mt., Oerlikon ZH
Eröffnung Zeichenfabrik in ST.Gallen
2013 Grosse Wand-Zeichnung, Chamber of fine Arts, OG9, ZH
3 Flash-Arbeiten (Bildschirm im Nextex, SG
Figuren-Installation im Mühletobel, SG (Zwischennutzung)
2012 Amtskarussell, Kant. Bilderarchiv Kulturraum am Klosterplatz SG
Schneckenbuch, Kunst am Bau, Schulhaus Gerhalden, SG
2011 Brunnen vor dem Bundesverwaltungsgericht, Aluminium-Guss
2010 Installation „Frau Zimmermann“ im Stadtpark SG
2009 Schnapskarussell, LOK, SG
2008 Suisse Oriental (Gruppe) Zeughaus Teufen, AR
Ipso Facto, / Digitale Zeichenarbeit, SG
2006 Auszeichnung Kanton St.Gallen für Ipso Facto
Ipso Facto (Projekt)
2005 Heldinnen, Zeughaus Herisau
Zeichen-Installation Wiborada, SG
Zeicheninstallation, Schaufenster ZEPRA, SG
2004 Salon Zeichnen, Projektraum exex, SG
2003 Hüllen für Händler, Textilmuseum SG
LINE EXTENTION, Kasko, Basel
2002 Kreisläufe, Zeichenprojektion KVA Weinfelden
2001 Laufwerk Zeichnung, Installation Kunsthalle Wil
2000 Raum-Zeichnung, Villa Ulmberg, Ermatingen
1999 OBEN Aktion im Helikopter, Arbon, TG

 

Ablauf in Bildern

In Schaffhausen geboren, in Bern aufgewachsen. Sekundarschule, Vorkurs an der Schule für Gestaltung in Bern und Berufslehre als Dekorationsgestalterin. Mit 23 Jahren Umzug nach St.Gallen, Berufspraxis und Bühnenbildarbeiten – für freie Theatergruppen. Mit 26 Jahren Ausbildung als Werk- und Zeichenlehrerin an der HGKZ.

Ich zeichnete viel ohne Auftrag und Ziel, manifestiere meine Arbeit in der Installation. Mehrere Aufträge für Bühnenbilder folgten. Mit 4 anderen Künstlern habe ich 1991 den Kunstkiosk bei der Talstation der Mühleggbahn eröffnet und 1 Jahr lang betrieben, mit einer Zeitung als Publikation. Einige Jahre war ich externe Fachexpertin an der HGKZ, für die Diplomabschlüsse der Werk- und Zeichenlehrer. Nebenbei folgten über Jahre wiederholte Stellvertretungen und Lehraufträge als Zeichenlehrerin. 1993 erhielt ich von der Stadt den Anerkennungspreis.

Im Jahre 1995/96 wurde ich vom St.Galler Bistum zur Bischofsmalerin abberufen. Die von mir gemalten 3 Portraits – von Josephus Hasler, Othmar Mäder, Ivo Führer hängen im St.Galler-Stift in der Ahnengalerie. Während derselben Zeit habe ich mit verschiedenen Künstlern zusammen den Kulturstollen HERRMANN ins Leben gerufen, ein 120-m-langer Tunnel im Berg zwischen dem Hotel Einstein und dem Mühletobel – welchen wir für Ausstellungen und „Anlässe zwischen Bühne- und Privatraum“ benutzten. Über mehrere Jahre habe ich verschiedene Schüler-Kurse über das Jugendsekretariat angeboten. In derselben Zeit unterrichtete ich während 8 Jahren an einem Kindergärtnerinnenseminar ein fixes Pensum Zeichnen. Im Jahre 1999 eröffnete ich mit zwei Künstlern zusammen das KLEINE KUNSTHAUS an der Davidstrasse, eine Plattform für Spontane und Niederschwellige und Lustige Kunstaktionen. So veranstalteten wir das 2te Ostschweizer Kunstschaffen. Ich beendete meine Lehrerfunktion, und legte meine Künstlerische Energie in Installative- und Zeichnerische Projekte. Zum Broterwerb nahm eine Stelle beim Sozialamt als Betreuerin von Drogenkranken Menschen, in der Unterkunft für Obdachlose der Stadt St.Gallen an. Ein Atelierstipendium hat mir 1999 ein halbes Jahr Arbeitsaufenthalt in Paris in der „Cité des Arts international“ ermöglicht. Nach meiner Rückkehr habe ich mit regionalen Künstlern zusammen (im Jahre 2000) ein Sparten-Übergreifendes Künstlersymposium ÜBERSEE organisiert in den Lagerhallen von Romanshorn (unter dem Patronat der visarte.ost / ehem. GSMBA). Das Symposium war eine interdisziplinäre Weiterbildung während 4 Tagen. Bildende Kunst funktionierte dabei als Schnittpunkt verschiedener Sparten, wie Literatur, Architektur, Wissenschaft, Film, Musik, Gespräche und Kunst.

Mit denselben Leuten übernahm ich nach dem Symposium den Vorstand der visarte.ost, wo wir gemeinsam den Projektraum exex ins Leben gerufen, aufgebaut und betrieben haben. Ausstellungen für welche ich mich im exex Verantwortlich gemacht habe, sind: 2003 Träum davon…., 2005 die „100-Fr-Show“ und 2006 „OSTDIAMANTEN“, 2007 „fünfstern***** offene Künstlerateliers“ in der Ostschweiz. Im Sommer 2015 habe ich den Geilen Block, einen leerstehenden Wohnblock in SG mit 36 Positionen bespielt. Momentan bin ich im Residenzatelier der Stadt SG, in Berlin.

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